Dez 25 2011

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Was kann in der Trauer tröstlich sein und wie kann ich Trost finden

Abgelegt unter Trauer,Weihnachten

Was kann in der Trauer tröstlich sein?
Was ist Trost?
Wie kann man dieses Wort definieren?

Laut Wikipedia wird Trost wie folgt beschrieben:
„Trost ist zwischenmenschliche Zuwendung an jemanden, der trauert oder anderen seelischen bzw. körperlichen Schmerz zu ertragen hat. Derjenige wird getröstet. Trost kann durch Worte, Gesten und Berührung gespendet werden. Der Schmerz und die Traurigkeit des Getrösteten sollen gelindert werden; er soll spüren, dass er nicht allein gelassen ist; seine seelische Verfassung soll gestärkt werden.“

Fakt ist, dass für jeden Menschen etwas anderes tröstlich sein kann. Für den einen ist eine Umarmung unendlich wichtig, für den anderen ist es wichtig einen Gesprächspartner zu haben oder sich gar ganz in sich selbst zurück zu ziehen.

Wichtig ist bei allem, sich selbst zu fragen, was brauche ich, was tut mir gut. Der nächste Schritt ist dann, dass wir unseren Mitmenschen kommunizieren, was uns gut tun könnte.

Oftmals gehen unsere Mitmenschen davon aus, dass uns das gleiche gut tut wie ihnen. Also dass wir z.B. genauso gerne nach draußen zum shoppen gehen um im Trubel etwas Vergessenheit zu erfahren. Für uns ist das aber der total falsche Weg, wir sind z.B. lieber in der Stille und würden uns bei einer Tasse Tee auf der Couch wohler fühlen.

Also ist es wichtig, genau in uns hinein zu hören, was ist für uns gut. Dabei gibt es kein Richtig oder Falsch. Das darf man oder das darf man nicht. Wenn ich in Trauer bin, habe ich letztendlich jegliche Freiheiten und man sieht mir vieles nach.

Ich selbst war oftmals in den ersten Trauerwochen voll Energie und wollte möglichst schnell alles was zu erledigen ist erledigen. Da schafft es kaum jemand mich zu bremsen. Es war aber sehr wichtig, dass meine Familie ein Auge auf mich hatte, denn ich kannte meine eigenen Grenzen nicht mehr und musste manchmal auch zwangsweise gestoppt werden.

Heute kann ich mit der Trauer viel besser umgehen und in erneuten Trauerfällen auch Trost von anderen zu lassen. Lange Zeit dachte ich, dass sich trösten zu lassen eine schwäche ist. Heute weiß ich, dass mir der Trost von anderen unendlich viel Kraft gibt und mich stark macht für meinen Trauerweg.

Vielleicht ist es für Sie tröstlich einen Spaziergang zu machen, sich der Natur nahe zu fühlen. Oder sie beginnen zu malen oder etwas anderes zu basteln. Vielleicht beginnen sie auch ihre Erinnerungen in Worten auf Papier zu bannen. Es kann aber auch sein, dass sie gerne mit anderen zusammen sein möchten um der Einsamkeit zu Hause zu entfliehen.

Schreiben Sie uns doch, was für Sie tröstlich ist, damit können Sie anderen bestimmt Mut machen.

Mit viel Licht und Liebe grüßt Sie

Ihre
Iris B. Sailer

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Dez 20 2011

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Weihnachten steht vor der Tür

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Vielleicht das erste Weihnachten ohne den geliebten Menschen.

Wie wird das werden?
Kann ich überhaupt feiern?
Darf ich überhaupt festliche Stimmung zulassen?

All diese Fragen und noch viele mehr gehen Trauernden in diesen Tagen mehr oder weniger durch den Kopf.

Für mich war es immer wichtig, zu sehen, mit welchen Gefühlen geht es mir gut, was tut meiner Familie am besten gut und womit können alle am besten umgehen.

Hätte der oder die Verstorbene gewollt, dass wir nicht in weihnachtliche Stimmung kommen?

Natürlich ist das Gefühl, wie immer Weihnachten zu feiern im Trauermoment sehr fern und man kann sich auch nicht vorstellen, jemals wieder so ein Gefühl wie beim letzten Weihnachtsfest zu haben.

Das ist richtig, es wird nie mehr so sein wie mit dem/der Verstorbenen. Aber… es darf trotzdem ein Fest werden, bei dem man sich begegnet, bei dem über vergangene Zeiten gesprochen wird und bei dem ganz vorsichtig neue Rituale entstehen dürfen. Oftmals gehen Familien an den Weihnachtstagen auf den Friedhof und besuchen die Verstorbenen.

Eine schöne Tradition in manchen Familien ist es auch am Heiligen Abend einen Zweig vom dekorierten Christbaum zu schneiden und diesen auf dem Grab des/der Verstorbenen nieder zu legen um so etwas Gemeinsames zu schaffen. In unserer Familie wird oftmals in Gesprächen an die Verstorbenen erinnert und darüber gesprochen, wie Weihnachten früher war.

Am Anfang war da ganz viel Schmerz und wir hatten alle Tränen in den Augen. Aber wenn wir uns an unser Backstubenweihnacht zurückerinnern wird uns allen warm ums Herz. Ich stamme aus einer Bäckersfamilie und nachdem ich wieder in unseren Heimatort gezogen bin und eigene Kinder hatte, haben wir am heiligen Abend, wenn es noch schön warm vom Ofen kam alle zusammen in der Backstube das Abendessen genossen. Da waren Kinder, Eltern, Opa, Onkel und Tante, Großtanten und Schwiegereltern mit von der Partie und es ging immer hoch her.

Das ist nun schon 15 Jahre her, dass wir zuletzt so Weihnachten gefeiert haben und doch ist diese Erinnerung etwas sehr wertvolles für alle Familienmitglieder.

In den Jahren danach haben wir das Essen am Heiligen Abend verlegt und es findet nun jedes Jahr in unserem zu Hause statt. Den Heiligen Abend, den wir damals mit 13-15 Personen gefeiert haben gibt es so natürlich nicht mehr. Heute sind wir nur noch zu sechst. Und trotzdem sind die Erinnerungen an damals etwas wunderschönes und ich möchte sie nicht missen. Wir haben langsam begonnen neue Rituale zu schaffen und freuen uns auf den Abend in der Familie.

Ihnen allen wünsche ich, dass Sie Weihnachten nicht als einsames Fest empfinden sondern mit Freuden an vergangene Feste denken können und ganz vorsichtig neue Rituale entstehen lassen können.

Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Mit Licht und Liebe Grüßt Sie

Ihre
Iris B. Sailer

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Nov 24 2011

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Trauer um erschossenen Polizisten

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Fassungslos hören wir aus den Nachrichten, in diesen Tagen die Nachricht was mit dem Polizistenmord in Heilbronn jetzt alles ans Licht kommt.

Für die Angehörigen wird nun alles wieder aufs Neue ans Licht gebracht und die Trauer scheint wieder ganz frisch. Unser Mitgefühl gehört in erster Linie den Angehörigen, denen wir viel Kraft für ihren Trauerweg wünschen. Aber auch den Kollegen ob aus dem Polizeidienst oder von anderen Arbeitsstellen gelten unsere Gedanken, die ihren Dienst oder ihre Schichten nie mehr so unbeschwert wie bisher versehen können. Ihnen wünschen wir den Mut, sich Hilfe zu holen um den beruflichen aber auch den privaten Alltag wieder gut leben zu können.

Schicken wir den Angehörigen und allen Kollegen der Opfer positive Gedanken um sie auf ihrem Weg zu stärken und um den Tätern ihre Macht zu nehmen.

Es erscheint wichtiger denn je, dass wir mit offenen Augen durch die Welt gehen und unseren Mitmenschen gegenüber die Augen offen halten. Dass wir auch die Zivilcourage haben, etwas zu sagen, als den Kopf wegzudrehen und zu denken, das geht mich nichts an. Es geht uns alle an. Ob wir Tatenlos zu sehen oder aktiv einstehen liegt ganz alleine bei uns. Lassen Sie uns mit offenen Augen durch die Welt gehen und außer unserem eigenen Wohl auch das unserer Mitmenschen im Auge haben. Bei den Pfadfindern heißt es: „Jeden Tag eine gute Tat“. Wenn wir uns das alle zu Herzen nehmen und jeden Tag etwas tun, das nicht für uns selbst bestimmt ist, sondern für einen anderen Menschen, wird unsere Welt jeden Tag ein bisschen besser. Schauen wir hin, wenn jemand in Trauer ist. Vielleicht hilft schon ein Händedruck oder eine stumme Umarmung.

Nehmen wir den Tätern die Macht.

Iris Sailer

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Nov 09 2011

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Gedenktage im November

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In diesen Tagen werden wir wieder verstärkt mit den Gedanken an den Tod konfrontiert. Feiertage wie Allerheiligen, der Totensonntag oder der Volkstrauertag lenken unsere Gedanken verstärkt auf die Menschen, die nicht mehr unter uns sind.

Lassen Sie uns in diesem Jahr an diese Menschen mit ganz viel Liebe denken. es ist ein Weg, den verstorbenen Menschen zu würdigen und ihn seinen neuen Weg gehen zu lassen. Also müssen die „Trauertage“ keine Trauertage sein sondern können Tage werden, die mit Licht und Liebe erfüllt sind.

Tage in denen wir aktiv Erinnerungen aufleben lassen und die uns an die schönen Stunden mit unseren Verstorbenen denken lassen.

Wenn in diesen Tagen der Opfer von Gewalt und Verbrechen gedacht werden, kann jeder von uns ein Signal setzten.

Zünden wir z.B. eine Kerze für die Opfer ganz bewusst an. Schicken wir ihnen gute Gedanken, ein Lächeln, das sie vielleicht lange nicht mehr sehen durften, werden wir aktiv für die Menschen, die nicht mehr unter uns sind.

Wenn wir über die Täter schimpfen, über die Verbrecher, die Despoten etc. geben wir diesen Menschen noch mehr macht als sie ohnehin schon hatten. Wenn wir gedanklich die Opfer stärken, wird den Tätern die Macht genommen. Tun das ganz viele Menschen können wir gewaltfrei Berge versetzten.

Das heißt nicht, dass wir Täter oder taten gut heißen, wir geben ihnen nur keine Macht mehr.

Alles GUTE

Ihre

Iris Sailer

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Mrz 24 2011

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Kinder- und Jugendtrauer

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Kinder und Jugendliche trauern nicht weniger als Erwachsene – sie trauern anders.
Oft können sie das, was sie fühlen, nicht genau einordnen oder in Worte fassen.

Erwachsene oder Eltern sind aufgrund von Trennung oder Tod eines Angehörigen oft in der eigenen Trauer gefangen. Manchmal ist die eigene Betroffenheit so groß, dass man nicht angemessen auf die Kinder eingehen kann, um sie in dieser extremen Situation auffangen zu können. Eine möglicherweise Ausgrenzung des Kindes in der Schule kommt manchmal erschwerend hinzu.

Kinder und Jugendliche wollen ihre Eltern instinktiv nicht noch mehr belasten und ziehen sich oft in ihrer eigenen Trauer zurück.
Hier ist die Hilfe eines Außenstehenden oftmals von Vorteil.

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Mrz 11 2011

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Was ist eine Danksagung?

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Wir kennen sie meist aus der Zeitung oder von gedruckten Karten.

Dies ist eine Möglichkeit, sich bei den Menschen zu bedanken, die an der Trauerfeier teilgenommen haben oder aber die einen mit Wort oder Schrift ihr Mitgefühl ausgedrückt haben.

Gestalten lassen sich die Danksagungskarten ganz individuell. Es können Texte, Bilder des Verstorbenen oder sonstige persönliche, abbildbare Erinnerungen an den Verstorbenen in dieser Karte eingebracht werden.

Man kann die Danksagung allgemein halten oder aber einzelnen Menschen, die auf dem letzten Wegabschnitt oder Weg sehr wichtig waren, namentlich nennen.

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Feb 28 2011

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Beileid

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Ist es sinnvoll, von Beileidsbekundungen am Grab abstand zu nehmen?

Wenn ja, dann sollte bei der Trauerfeier darauf hingewiesen werden, dass dies nur für den heutigen Tag gilt.
Ansonsten sind unsere Mitmenschen verunsichert, ob und wann sie denn wieder Kontakt zu uns aufnehmen dürfen.
Viele trauen sich selbst nach Wochen noch nicht wieder mit ihnen zu sprechen und sie wundern sich, warum den Herr oder Frau XY sie nicht mehr grüßt.
Um dieser Verunsicherung vorzubeugen sollte es klar benannt werden, wann und wie lange dieser Abstand Gültigkeit hat.

Wenn man am Grab Beileidsbekundungen zulässt, wird man merken, wie viel Kraft in einem steckt und man es schafft durch zu halten.
Man gibt dadurch den Menschen, Gelegenheit ohne viel Worte machen zu müssen, ihr Mitgefühl auszudrücken.
Bei einem erneuten Zusammentreffen ist es für alle Beteiligten oft entspannter.

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Feb 25 2011

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“Gesundheit ganzheitlich” beim Kongress christlicher Führungskräfte

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Kurse zur Trauerbewältigung, für Frauen in der Lebensmitte sowie für Angehörige von depressiven Menschen wollen helfen, das seelische Gleichgewicht wieder  “Gesundheit ganzheitlich” beim Kongress christlicher Führungskräfte
EANN

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Feb 25 2011

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Sternenkinder: Würzburger Malteser starten Trauerkreis

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Aus dieser Erfahrung heraus weiß sie, dass der Austausch in geschützter Atmosphäre hilfreich für die Trauerbewältigung sein kann.

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Feb 25 2011

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Über uns das All

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Wo andere Filme sich nur auf Verlust und Trauerbewältigung konzentrieren, spinnt Schomburg das Gedankenkonstrukt weiter. Mit dem Eintritt Alexanders in

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